Details Institut                           Bücher Ina Rösing
Das Institut                                   2008-2013
Zielsetzung                                    2000-2007
Kurzbiographie                             1990-1999

 

ITRAFO

Institut für Transkulturelle Forschung

 

 

Das Institut

Direktorin:

Prof. Dr.  Dr. h. c.  Ina Rösing
ina.roesing@uni-ulm.de

Sitz des Instituts:

Am Hochsträß 6, 89081 Ulm

Postadresse:

Postfach 13 40, 89203 Neu-Ulm

Bankverbindung:

Kontoinhaber: ITRAFO e.V., Konto-Nr.: 21 07 80 80, BLZ 630 500 00 Sparkasse Ulm

 

Zielsetzung

Aufgabe des Instituts ist Wissenschaft und die Vermittlung von Wissenschaft in die Öffentlichkeit.

 

1.  Wissenschaft

 

Ziel des Institutes ist, durch kulturvergleichende Forschung zu Grundkonzepten wie

 

                    Gesundheit

                    Krankheit

                    Heilung

                    Heiler und Patient

                    Intelligenz

                    Dummheit

                    Weisheit

                    Verbündung

                    Liebe und Feindschaft

                    Alltag

 

die rein „westliche“ Sicht  in ihrer vermeintlichen Selbstverständlichkeit  herauszufordern, zu relativieren, zu erweitern.

 

 

2. Vermittlung von Wissenschaft

 

Eine weitere Aufgabe des Instituts ist die Vermittlung von Wissenschaft in die Öffentlichkeit. Dies geschieht durch

 

                    Bücher und Fachartikel

                    Symposien und Vortragsreihen

                    Ausstellungen.

 

3.  Aktuelle Projekte

 

Die Lehre des Kallawaya-Medizinmannes Valentin Quispe und seine Biographie. Einordnung in die Andenforschung.

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Kurzbiographie Ina Rösing

Prof. Dr. Dr. h. c. Ina Rösing

Direktorin des Instituts für Transkulturelle Forschung

Experimentalpsychologin (Promotion),

Wissenschaftssoziologin (Habilitation), Thanatologin,

Psychotherapeutin, Kulturanthropologin, Ethnologin.

Langjährige Feldforschung bei den Quechua-sprachigen Indianern der Kallawaya-Region in den Anden Boliviens mit Vergleichsforschung in Süd-Peru und am Titicacasee.

Feldforschung im tibetischen Kulturraum des Himalajas speziell bei den Changpa-Nomaden in Changthang an der Grenze zu China.

 

Bisher zwölf DFG-Projekte,

drei von der Volkswagen-Stiftung finanzierte Projekte,

sieben Jahre Forschungsförderung durch die Robert-Bosch Stiftung.

Landesforschungspreis Baden-Württemberg,

Merckle-Forschungspreis,

Wissenschaftspreis der Stadt Ulm.

Ordentliches Mitglied der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

Doktorehrenwürde der Universität Luzern.

Bücher Ina Rösing
2008-2013

 

The TenGenders of Amarete.
Religion, Ritual and Everyday Life in the Andean Culture.

In Amarete, a village with Quechua speaking Indians in the Bolivian Andes, men and women don't just differ through their biological gender. The Amaretens also know five symbolic genders: male, female-female, female-male, male-female, male-male. This combined with the biological gender results in ten different gender roles.

These gender roles are taking up a wide area in religion, ritual and everyday life. They determine the sitting
order, the walking order, the order of procedures, the so-called corner-order, the order of hospitality and above all the complex sacrificial order in the rituals. By taking on an office someone's symbolic gender may also change because offices, too, have a symbolic gender – as well as space, time and matter. Based on many years of field research in the Kallawaya region in the High Andes of Bolivia. Ina Rösing describes the tenfold gender in everyday life as well as in the rituals of Amarete and – comparing the collective rituals of Amarete with the rituals of other villages in the region as well as the results of the Andean research in general – she reveals the absolute singularity of Amarete's ten gender system..

©2013 Iberoamericana / Vervuert
E-Mail:
info@iberoamericanalibros.com
ISBN 978-84-8489-741-5 (Iberoamericana) / 978-3-86527-790-0 (Vervuert)

Frakturen der Liebe.
Ein transkultureller Vergleich von Anden und Himalaja. Ein Werk- und Denk-Buch.

Dieses Buch über die Frakturen der Liebe ist ein Denk- und Werk-Buch. Es wird eingeleitet durch eine "Einstimmung", durch Poesie über Frankturen der Liebe – Als Werk-Buch führt es ein in die Beziehung von Liebe und Spiritualität (Kapitel 1), in die Wissenschaft von der Liebe (Psychologie, Soziologie, Psychoanalyse, Psychotherapie-Forschung; Kapitel 2), in die transkulturelle Forschung über Liebe (Kapitel 3) und in die Wissenschaft von den Frakturen der Liebe (Kapitel 4). – Als Denk-Buch vermittelt es die Frakturen der Liebe in zwei fremden Kulturen: die Anden-Kultur und die Himalaja-Kultur. Beide hat Ina Rösing ausführlich seit vielen Jahren erforscht. In beiden Kulturen sind ihr Fälle von Frakturen der Liebe begegnet, und sie hat die rituellen Heilungen dieser Frakturen genauestens dokumentiert (Kapitel 5 und 6). Sie analysiert die Parallelen und Ähnlichkeiten der Rituale der Behandlung der Frakturen der Liebe in den beiden Kulturen (Kapitel 7).

©2012 Herbert Weishaupt Verlag,
E-Mail: verlag@weishaupt.at
ISBN 978-3-7059-0324-1

Ritual-Rigorosität

Der vorliegende Band ist Teil der über 25 Forschungsjahre von Ina Rösing in der Quechua-sprachigen
Kallawaya-Region der Hochanden Boliviens. T'oqoroqo liegt nordwestlich in der Kallawaya-Region auf einer Höhe von mehr als 4.300 Metern in zerklüfteten Bergen.

Von großer Bedeutung sind die zentralen Heilungsrituale des Dorfes. Der wichtigste Ritualist des Dorfes ist
Vicente K'allampa – neben den Ritualisten Blas K'allampa, Ubaldo, Teófilo, Placido, Honorio und Cristobál.

Vicente K'allampas Ritual-Stil ist am besten mit "Ritual-Rigorosität" bezeichnet, ein Ritual-Stil, der zutiefst ernst ist, hoch komplex, sehr bewusst, genauestens strukturiert, extrem detailliert, vollkommen präzise und
vorzüglich zuverlässig.

Die Dokumentation von Vicente K'allampa ist zu einem dramatischen, plötzlichen, unerklärbaren und tragischen Ende gekommen.

©2011 Herbert Weishaupt Verlag,
E-Mail: verlag@weishaupt.at
ISBN 978-3-7059-0308-1

Ist die Burnout-Forschung ausgebrannt?

"Zu lange ist Burnout ausschließlich von der Psychologie thematisiert und erforscht worden, und zwar meistens auf eine ziemlich unkritische Weise. Nach über 25 Jahren Burnout-Forschung wurde es also Zeit für eine mehr umfassende und kritische Darstellung des Phänomens. Genau dieses leistet dieses Buch auf hervorragende Weise. ... Pflichtliteratur für jeden, der sich mit Burnout auseinandersetzen möchte."

(Prof. Dr. Wilmar Schaufeli, Utrecht University.

"Adding to her critique, Dr. Rösing brings her own fresh perspective based on her background in cultural anthropology and the sociology of science. In combination, the breadth of literature and the view of someone outside the usual disciplines that focus on burnout bring new light on the field. This new light shines brightly into the dark corners of the current state of our understanding of burnout, and beckons us to follow new directions".

(Prof. Dr. Viktor Savicki, Western Oregon University, USA)

Knapp fünfundzwanzig Jahre nach dem Beginn der Burnout-Forschung wissen wir besser, was wir nicht wissen – aber nicht viel mehr. Was Not tut, ist nicht "mehr desselben". Selbst schnelleres Rennen in die falsche Richtung bringt nicht ans Ziel. Vielmehr brauchen wir eine Neubesinnung auf Erfolg versprechende Richtungen. Ina Rösings Buch war überfällig. Ein must read für alle, die sich dem Thema forschend nähern wollen."

(Prof. Dr. Matthias Burisch, Universität Hamburg)

©2011 (3. Aufl.) Asanger Verlag, Kröning
E-Mail: verlag@asanger.de
ISBN 978-3-89334-409-3

La Cordillère des Andes Demeure des Dieux. Rituels et Prières des Indiens Kallawayas.
Ina Rösing, Pierre Erny

Les Indiens Kallawayas de Bolivie, implantés dans une région de haute montagne au cœur de la Cordillère des Andes, sont réputés en Amérique du Sud comme guérisseurs ambulants ayant recours aussi bien aux plantes médicinales qu'à des prières et à des rites qui exigent une large manipulation de symboles. Leur art s'inscrit dans une "cosmovision" selon laquelle des êtres invisibles, dieux, esprits bienveillants et malveillants peu personnifiés, sont présents derrière les manifestations de la nature quelles qu'elles soient, montagnes, sources, lacs,
roches, foudre. Tout lieu est un lieu saint auquel il faut témoigner attention et respect. Ces entités accordent leurs faveurs et leur protection aux hommes à condition qu'en retour ceux-ci soient généreux en offrandes selon un principe de réciprocité qui régit toute l'existence.

Prof. Dr. Dr. h. c. Ina Rösing, directrice de l'Institut für Transkulturelle Forschung e.V. (ITRAFO) d'Ulm, qui est de formation à la fois ethnologue et psychothérapeute, a consacré de nombreuses années d'un travail de
terrain particulièrement exigeant vu les conditions géographiques à l'étude de la vie et des pratiques à la fois
médicales, religieuses et magiques de ces montagnards andins. Dans le présent ouvrage elle expose en raccourci quelles sont la pensée et la sensibilité sous-jacentes à leurs rites et à leurs prières, en leur laissant dans une très large mesure la parole. Quant à Pierre Erny, il procède à une présentation d'ensemble de l'œuvre de l'ethnologue allemande.

Comme ethnopsychothérapeute de terrain, Ina Rösing a travaillé principalement sur deux populations: les
Indiens Quéchoua de la région Kallawaya en Bolivie (depuis 1983), réputés comme guérisseurs, et les éleveurs nomades Changpa au Ladakh dans l'Himalaya (depuis 1994). À chaque fois elle s'est interrogée sur les facteurs communs à toutes les thérapies rituelles et symboliques susceptibles d'expliquer leur efficacité. Une fois
retraitée de l'Université, elle a fondé à Ulm l'Institut für Transkulturelle Forschung.

Pierre Erny né en 1933, est Professeur émérite de l'université de Strasbourg, dont il a dirigé pendant dix ans l'Institut d'Ethnologie. Il a enseigné dans les Universités de Brazzaville, de Lubumbashi, de Kisangani (Congo) et de Butare (Rwanda). Il est spécialisé en ethnologie de l'éducation et en anthropologie religieuse.

©2010 Edition Jérôme Do Bentzinger
E-Mail:
 contact@editeur-livres.com
ISBN 978-2849602225

White, grey and black Kallawaya healing rituals.

One of the central characteristics of the Kallawaya culture is the richest tradition of ritual healings applied by the male and female ritual Kallawaya healers. There are very different modes of significance and meaning of the white (positive aim), black (negative aim) and grey (purification aim) rituals. The healing rituals are deeply embedded in the Andean religion of Pachamama (Mother Earth), the holy mountains (Akhamani, Sillaka, Atichamán…), the ancestry, the owners and residents of the holy mountains, the forefathers in the graves. Complex ritual action, intense communication between healer and patient, manifold multiple prayers of the healer are the central expressions of these rich traditional healing rituals. Kallawaya concepts of health and illness, well-being and hostility are systematically compared with western concepts and research.

©2010 Iberoamericana/Vervuert, Madrid/Frankfurt
E-Mail: info@iberoamericanalibros.com
ISBN 978-84-8489-512-1 (Iberoamericana)
ISBN 978-3-86527-543-1 (Vervuert)

Sie blicken dich an, sie schauen weg.
Indianische Porträts der andinen
Kallawaya-Region.

In der Kallawaya-region der Apolobamba-Kordillere in der Provinz Bautista Saavedra in Bolivien hat Ina Rösing über fünfundzwanzig Jahre kulturanthropologische Forschung durchgeführt. Sie hat mit den Quechua-sprachigen Indianern dieser Region gelebt und hat Hunderte von Heilungsritualen, Kollektivritualen, Lehrstunden bei Medizinmännern, Medizinfrauen und Ritualisten und ausführliche Gespräche vollständig dokumentiert.

Aus ihren eigenen dreißigtausend Dias hat Ina Rösing ganz besonders ausdrucksvolle persönliche Portraits von Indianern ausgewählt. Die Gesichter zeigen vielfältig und expressiv ihre eigene Biographie, ihr Schicksal, ihre Kosmologie.

©2009 Herbert Weishaupt Verlag,
E-Mail: verlag@weishaupt.at
ISBN 978-3-7059-0286-2

Der Anden-Alltag. Im Schatten der
UNESCO-Weltkulturerbe-Ernennung der Kallawaya-Kultur.

Die Kallawaya-Region der Anden Boliviens wird doppelt betrachtet: Ein Todesfall bei der Kälte der Feldarbeit, ein heftiger Konflikt und Auseinandersetzung mit den Finca-Besitzern, die Rituale für den verstorbenen Benjachu, die alltägliche Arbeit in Hütte und Hof, die Hexerei im eigenen und in fremden Dörfern, ein Ehe-Drama, die Opfergabenbereitung für August, das Weiden der Schafe, der Blick auf die heiligen Berge, die Diskussion um die Kallawaya-Medizinmänner, die Regenzeit, Allerseelentags-Rituale, Abendstimmung nach dem Hüten der Schafe, die Tragödie aus dem Nachbardorf, der Blitzeinschlag in der Hütte, die andin-spirituellen Gedanken, die Darstellung der kollektiven Rechtsprechung, die Heilungspraxis des Medizinmannes... Das sind alles vielfältige reiche ausgewählte andine indianische Alltagsschilderungen (Übersetzung aus dem Quechua), die ein vollständiges Bild des Alltags von vier Jahren vermitteln.

In diesen Alltagsschilderungen werden auch die nur flüchtig wahrgenommenen Folgen der Unesco-Weltkulturerbe-Ernennung der andinen Kallawaya-Region angesprochen: die absurden Vereinsgründungen der Kallawayas, die negativen Unesco-Konferenzen in der Region, die Streitigkeiten um das Unesco-Geld (das noch nicht an die Region ging), die heftigen Selbsternennungen von Kallawayas – das zeigen diese Alltagsschilderungen nur als wenige Schatten der Weltkulturerbe-Ernennung.

Eine ausführliche Darstellung und Analyse der „immateriellen und mündlichen Meisterwerke“ im zweiten Teil des Buches verweist auf den Widerspruch mit der andinen Alltagsschilderung und zeigt die negativen Folgen der Weltkulturerbe-Ernennung der Kallawaya-Region durch die Unesco.

©2008 Herbert Weishaupt Verlag,
E-Mail: verlag@weishaupt.at
ISBN 978-3-7059-0275-6

Religion, Ritual und Alltag in den Anden.
Die zehn Geschlechter von Amarete.

In Amarete, einem Dorf quechua-sprachi-ger Indianer der bolivianischen Hochanden, unterscheiden sich Männer und Frauen nicht nur durch ihr biologisches Geschlecht: Kombiniert mit fünf symbolischen Geschlechtern (einfach-männlich, weib-weiblich, weib-männlich, mann-weiblich und mann-männlich), ergeben sich zehn verschiedene Geschlechterrollen.

Diese Geschlechterrollen nehmen einen breiten Raum in Religion, Ritual und Alltag ein. Sie bestimmen die Sitz-, Geh- und Handlungsordnung, die so genannte Ecken- und Gastlichkeitsordnung und vor allem die komplexe Opferordnung im Ritual. Durch Übernahme eines Amtes kann sich das Geschlecht eines Menschen ändern, denn auch Ämter haben ein symbolisches Geschlecht – ebenso wie Raum, Zeit und Materie.

Ina Rösing beschreibt die Zehnfachgeschlechtlichkeit im Alltag und in den Ritualen des Dorfes. Dabei zeigt sie, wie sich in den kollektiven Agrikulturritualen von Amarete Konzepte der andinen Religion mit christlichen Versatzstücken und der symbolischen Geschlechtlichkeit auf vielfältige Weise verschränken.

Die Darstellung der Autorin basiert auf ihrer langjährigen Feldforschung in der Kallawaya-Region der Hochanden Boliviens. Religion, Ritual und Alltag bietet einen systematischen Vergleich der Kollektivritualistik und des Systems der zehn Geschlechter in Amarete mit den Erhebungen der Autorin in anderen Dörfern der Region sowie den Ergebnissen der Andenforschung allgemein. Dabei macht Ina Rösing die Besonderheit Amaretes deutlich, die auf jenem "anthropologischen Sprung" der panandinen Geschlechtssymbolisierung beruht: auf den zehn Geschlechterrollen der Menschen.

©2008 (2. Aufl.)
Dietrich Reimer Verlag Berlin
E-Mail: elundt@reimer-verlag.de
ISBN 978-3-496-02706-5

Defensa y Perdición: La Curación Negra.

El presente volumen introduce al lector en la mesa negra Kallawaya, una práctica ritual que, a menudo, se denomina “brujería” y que se relaciona con la forma de manejar la oscura realidad de conflictos, enemista-des y enredos que subyace en roda socie-dad. La mesa negra apunta así al debili-tamiento y obstaculización, al rechazo, la difamación y la ruina de la persona contra la que se dirige.

Ina Rösing ha logrado acceder a estas mesas negras pese al máximo secreto que las rodea. A partir de la observación directa, logra transmitir el sutil ritual, las prácticas mágicas y las ricas, abismales y malignas oraciones negras.

 

Traducción del alemán: Rafael Puente

 

©2008 Iberoamericana/Vervuert, Madrid/Frankfurt
E-Mail: info@iberoamericanalibros.com
ISBN 978-84-8489-362-2 (Iberoamericana)
ISBN 978-3-86527-382-6 (Vervuert)

Cerrar el Círculo:
La Curación Gris como tránsito entre la Negra y la Blanca.

Este volumen está dedicado al polo más negro de la mesa negra Kallawaya, esos rituales de curación qe, de manera explíci-ta, persiguen la aniquilación e incluso la muerte del enemigo. Estas mesas negras ponen en marcha un nuevo ciclo ritual, pues para conjurar el peligro que suponen demandan la celebración de rituales de devolución y purificación (“grises”) que culminan en la mesa blanca. Queda, de esta forma, cerrado el círculo: la curación gris actúa como tránsito entre la negra y la blanca.

 

Traducción del alemán: Rafael Puente y José Antonio Rocha

 

©2008 Iberoamericana/Vervuert, Madrid/Frankfurt
E-Mail: info@iberoamericanalibros.com
ISBN 978-84-8489-363-9 (Iberoamericana)
ISBN 978-3-86527-383-3 (Vervuert)

 

2000 – 2007

Der Verwundete Heiler.
Kritische Analyse einer Metapher

Eine verbreitete romantisierende Annahme besagt: "Nur der Verwundete Heiler heilt". Die Forschung zu Burnout oder sekundärer Traumatisierung (das sind auch Arten der Verwundung) von Ärzten und Therapeuten verweist eher auf das Gegenteil: Verwundete Heiler heilen schlechter. Die Untersuchung Verwundeter Heiler in fremden Kulturen (andine Heiler und "Hexen", tibetische Schamanen) löst diese Polarisierung auf und konkretisiert die Frage nach den Bedingungen der Heilwirksamkeit. Der Archetyp des Verwundeten Heilers verweist auf die Bedeutung der Selbstheilungskräfte des Patienten.

©2007 Asanger, Kröning
E-Mail: verlag@asanger.de
ISBN 978-3-8934-441-3

Weisheit – Meterware,
Maßschneiderung, Missbrauch
.

Der Stoff "Weisheit" ist in seiner Fülle und Vielfalt – solange er noch "Meterware" ist, d. h. unbearbeitet und unbeschnitten von engen Definitionen – kostbar wie Brokat. Sobald sich aber die Wissenschaft der Weisheit annimmt, sie definiert, sie vermisst und erforscht, wird Weisheit zu einer engen "Maßschneiderung". Nun erhebt die westliche Wissenschaft ausgerechnet für diesen engen Begriff von Weisheit auch noch den Anspruch, dass er universell – über alle Kulturen hinweg – gültig sei.

Ina Rösing widerlegt diese Universalität. Mit einer Reise zu fremden Kulturen und Kontinenten zeigt sie, dass es Kulturen gibt, die den Begriff Weisheit gar nicht kennen, und andere, die ihn völlig anders verstehen. Es gibt also viele Weisheiten auf dieser Erde, nicht nur die westliche Weisheit.

Was die westliche Weisheit allerdings für sich allein beanspruchen kann, ist ihr Missbrauch in verschiedenen Bereichen der Gerontologie. Wie Ina Rösing zeigt, wird Weisheit dort als leicht erreichbare "greisige Leistung" erfolgreichen Alterns angepriesen.

Damit wird die gesellschaftliche und biologische Realität, werden Last und Leid des Alters, verschleiert. Ina Rösing lüftet diese Verschleierung und befreit die Weisheit von ihrer Verhaftung mit hohem Alter. Auf diese Weise wird Weisheit "ent-greist", kann sich verbinden mit Unordnung und Leidenschaft und bleibt dennoch kostbar. Weisheit wird damit zu einem lebbaren Wert für jeden Erwachsenen.

©2006 Asanger Verlag, Kröning
E-Mail: verlag@asanger.de
ISBN 3-89334-442-X

Dreifaltigkeit und Orte der Kraft: Die weiße Heilung. Nächtliche Heilungsrituale in den Hochanden Boliviens.
Mundo Ankari Band 2 – UKAS Band 12

Am bekanntesten ist die Kallawaya-Kultur für ihre Medizinmänner und Heilungsrituale. Der vorliegende Band behandelt die für die gesamte Kallawaya-Ritualistik grundlegenden weißen Heilungsrituale. In einem weißen Ritual geht es um Ausgleich und Gleichgewicht der Kräfte, um Begleichung kollektiver Schuld und Versöhnung von Göttern und Geistern, um Seelenverlust und Wiederfindung der Seele – um "Heil"-Sein in einem sehr umfassenden Sinn, welcher die Ober-Welt, Erd-Welt und Dunkel-Welt ebenso umfasst wie die interpersonelle und transpersonelle Welt.

 

©2006 UKAS bei Asanger, Kröning
E-Mail: verlag@asanger.de
ISBN 3-89334-465-9. 33,- €

Abwehr und Verderben: Die schwarze
Heilung.  Nächtliche Heilungsrituale in den Hochanden Boliviens.
Mundo Ankari Band 3 – UKAS Band 13

In diesem Band wird der Leser eingeführt in die Schwarze Kallawaya-Heilung ein, in das, was oft "Hexerei" genannt wird. Er behandelt die dunkle Realität von Konflikt, Feindschaft und Verstrickung sowie den Umgang mit diesem Dunklen in der Schwarzen Heilung. Diese richtet sich auf die Entmachtung und Behinderung des Feindes. Zu diesen Schwarzen Heilungen hat Ina Rösing – trotz deren größter Geheimhaltung – Zugang gefunden, so dass sie uns das subtile Ritual, die magischen Praktiken und die reichen, tiefgründigen und bösartigen schwarzen Gebete aus direkter Beobachtung vermitteln kann.

 

©2006 UKAS bei Asanger, Kröning
E-Mail: verlag@asanger.de
ISBN 3-89334-466-7. 25,- €

Die Schließung des Kreises:
Von der schwarzen Heilung über Grau zum Weiß. Nächtliche Heilungsrituale in den Hochanden Boliviens.
Mundo Ankari Band 4 – UKAS Band 14

Dieser Band behandelt den schwärzesten Pol der Schwarzen Kallawaya-Heilung: jene schwarzen Rituale, welche die Vernichtung oder gar Tötung des Feindes in symbolischen Handlungen explizit vollziehen. Es sind diese schwärzesten Schwarzen Heilungen – und nur diese –, welche dann einen neuen rituellen Zyklus in Gang setzen: Sie erfordern zur Bannung der Gefahr aufwändige "graue" Rituale – Rituale der Rückgabe und Reinigung – und verlangen die Kulmination in der Weißen Heilung. Dies vollendet die "Schließung des Kreises": "Das Wirken der Götter ist unvergleichlich stärker als das schwarze Tun einer Dienstagnacht."

©2006 UKAS bei Asanger, Kröning
E-Mail: verlag@asanger.de
ISBN 3-89334-467-5. 25,- €

Rituale zur Rufung des Regens.
Kollektivrituale der Kallawaya-Region in den Anden Boliviens.
Mundo Ankari Band 5 – UKAS Band 15

Der fünfte Band dieser Reihe führt mit der Darstellung der "Rituale zur Rufung des Regens in die reiche Kollektivritualistik der Kallawaya-Kultur ein. In einer Situation von anhaltender Dürre und damit drohender Hungersnot organisiert der Ritualist unter Beteiligung des Dorfes und einer Vielzahl von Nebenritualisten das höchst komplexe, meist mehrtägige Ritual zur Rufung des Regens. Ina Rösing ist mit den Regen-Ritualisten hinausgezogen zu den einsamen Bergseen des "weiblichen" Titiakán, des "männlichen" T'iliakán und des Zwillingssees Pachaqota und hat in ausführlichen Lehren bei den Hauptritualisten der Dörfer die gesamte Regenritualistik der Region dokumentiert. Angesichts der Jahrhunderte währenden christlichen Missionierung gegen die "heidnischen" Andenrituale wird in diesem Band die Überlebenskraft andiner Religion, andiner Rituale und andinen Umgangs mit der Natur eindrucksvoll belegt.

 

©2006 UKAS bei Asanger, Kröning
E-Mail: verlag@asanger.de
ISBN 3-89334-468-3. 31,- €

Los Católicos Paganos y el Padre Nuestro al Revés. Sobre la Relación del Cristianismo y la Religión Andina.

Cómo unifican los indígenas de los Andes las nada compatibles religiones cristiana y andina. Esa es una de las tantas preguntas que esta investigación trata de responder. Es un estudio sobre los catequistas indígenas, quienes, junto a su socialización religiosa andina, fueron también formados en las creencias cristianas, de manera muy cuidadosa, por la Iglesia Católica. Ellos son los católicos "paganos" o los "paganos" católicos.

Traducción del alemán: José Antonio Rocha

©2006 Ediciones Abya-Yala Quito/Ecuador

E-Mail: editorial@abyayala.org

ISBN 9978-22-600-1

Shamanic Trance and Amnesia.

The shamans of the Changpa-nomads of the Ladakhi highlands of Changthang belong to the Tibetan culture. Modernity has reached even their remote world and challenges their life basis in a dramatic way. Their traditional healers, the shamans, recognize the "disease" of modernity the clearest. They envision the presence and future in trance and divine possession. Listening to their prayers and songs in trance, which bewail so much more violence in our times ("more blood than ever before flows down the valleys"), their admonitions get a remarkable actuality. (The manuscript of this book was finished shortly after the 11th of September 2001). Hermetic amnesia follows the trance of the Changpa shamans. In the present book the author shows how one can understand them despite amnesia, how one can decipher their bridging of old and modern times and, in this way, bring their message also to the modern world.

©2006 Concept Publishing Company New Delhi/India
E-Mail: publishing@conceptpub.com
ISBN 81-8069-247-7

Intelligenz und Dummheit.

Wie Leistungstests, Schulnoten und persönliche Urteile belegen, stehen in unserer Kultur Intelligenz und Dummheit an entgegengesetzten Polen. Ein hoher Intelligenzquotient ist seit Mitte des 19. Jh. der Schlüssel zum sozialen Aufstieg und öffnet den Menschen den Zugang zu Bildung und Beruf. Ein niedriger Intelligenzquotient und die damit verbundene Zuschreibung von Dummheit ist Ausgrenzungskriterium, Handicap, Un-Wert und lässt "Türen zufallen".

Diese polare Wertung bestimmt in erschreckender Weise das Klima unserer Schulen und ist entschieden zu eng. Ina Rösing, durch mehrere Wissenschaftspreise und zahlreiche Buchveröffentlichungen ausgewiesene Psychologin, Wissenschaftssoziologin und Ethnologin, löst diese Dichotomie auf: Intelligenz und Dummheit sind keine einander gegenüber stehende Pole. Dummheit ist nicht nur schlecht und lästig, sondern manchmal auch heiter, spielerisch, unbedarft, arglos, kindhaft – und lehrreich!

Zum Nachweis behandelt sie in ihrem faszinierend geschriebenen Denk- und Werkbuch ganz anders aussehende Konzepte von Intelligenz und Dummheit in fremden Kulturen (asiatische, afrikanische, indianische Intelligenz), Laienkonzepte von Intelligenz und Dummheit (Intelligenz "von der Straße") sowie Konzepte unschuldiger Dummheit bzw. Stummheit in unserer Kultur (neurotische Dummheit, autistische Kapsel, Alexithymie).

©2004 Asanger Verlag, Kröning
E-Mail: verlag@asanger.de
ISBN 3-89334-426-8

Trance, Besessenheit und Amnesie.

Der vorliegende Band beschäftigt sich mit den Schamanen der Changpa-Nomaden auf dem ladakhischen Hochland von Changthang. Die Changpa-Nomaden gehören nach ihren sozialen Strukturen und ihrer religiösen und rituellen Ausrichtung (Buddhismus und Schamanismus) dem tibetischen Kulturkreis an. Die Moderne, die auch ihre ferne Welt erreicht hat, stellt auf dramatische Weise ihre Lebensbasis in Frage.

Es sind ihre traditionellen Heiler, die Schamanen, welche die "Krankheit" der Moderne am deutlichsten sehen. Sie sehen diese neue Zeit unter visionärer Trance und Gottbesessenheit, und wenn man ihren Trance-Gesängen lauscht, in denen von so viel mehr Gewalt in unserer Zeit die Rede ist ("mehr Blut fließt die Täler hinab"), so haben ihre Mahnungen eine merkwürdige Aktualität. (Das Manuskript wurde kurz nach dem 11. September 2001 fertig gestellt.) Die Trance der ladakhischen Schamanen ist gefolgt von einer hermetischen Amnesie. Im vorliegenden Bericht wird nachgezeichnet, auf welchem Wege man die Schamanen – trotz ihrer Amnesie – verstehen und ihren Brückenschlag von alter und neuer Zeit – und damit auch ihre Botschaft für uns – entschlüsseln kann.

©2003 Herbert Weishaupt Verlag, www.weishaupt.at
E-Mail:
verlag@weishaupt.at
ISBN 3-7059-0174-5

Religión, Ritual y Vida Cotidiana en los Andes. Los Diez Géneros de Amarete.

En Amarete, un pueblo de campesinos de habla quechua, en la región Kallawaya de los Andes bolivianos no sólo hay varón y mujer, dos géneros entendidos biológicamente. Hay además cinco géneros simbólicos: masculino-masculino, femenino-femenino, masculino-femenino, femenino-masculino y simple masculino. En combinación con el género biológico resultan en total diez géneros: mujeres masculinos-masculinos, varones masculinos-masculinos etc.

Estos géneros simbólicos tienen una importancia primordial tanto en el ritual religioso andino como en la vida cotidiana. Los géneros simbólicos determinan el orden de asiento, de marcha, de baile, de acción, las formas de esquinas y de agasajo y sobre todo la presentación de ofrendas en el ritual. El género de una persona además cambia por su cargo porque los cargos también tienen un género simbólico igual como espacio, tiempo y materia.

El libro está describiendo y analizando este sistema de diez géneros en el contexto de la vida cotidiana en Amarete y en sus rituales colectivos. En los rituales colectivos de Amarete los conceptos de la religión andina, de la religión cristiana y el sistema de los diez géneros se entrecruzan de múltiples maneras.

Este libro está basado en años de investigación de campo antropológica de la autora en la región Kallawaya de Bolivia. El libro incluye una comparación sistemática de los rituales colectivos y del sistema de los diez géneros en Amarete con los demás pueblos de la provincia y con otras regiones andinas. Lo que surge de esta comparación sistemática es la particularidad incontestable de Amarete: los diez géneros simbólicos de sus habitantes.

Traducción del alemán: Rafael Puente

©2003 Verlag Iberoamericana Madrid, Vervuert Frankfurt
E-Mail:
info@iberoamericanalibros.com
ISBN 84-8489-095-3, 3-89354-663-4

Die heidnischen Katholiken und das Vaterunser im Rückwärtsgang.
Zum Verhältnis von Christentum und Andenreligion
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Diese Arbeit ist eine empirische Untersuchung zu einigen ausgewählten Aspekten des Verhältnisses von Christentum und Andenreligion in der Apolobamba-Kordillere der Hochanden Boliviens. Die indigenen, von der offiziellen Katholischen Kirche ausgebildeten Katechisten dieser fast rein indianischen Region zeigen auf, wie sie mit dem unleugbaren Widerspruch dieser bei den auch von ihnen selbst parallel praktizierten Religionen zurecht kommen – mit Umwegen, Verschlüsselungen und anderen „Strategien heidnischer Camouflage“. Die Arbeit wird eingebettet in den Kontext der religionswissenschaftlichen Synkretismus-Forschung und der neueren missionstheologischen Begriffe von Inkulturation, Kontextualisierung und indigener Theologie.

©2001 Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg
E-Mail:
info@winter-verlag-hd.de
ISBN 3-8253-1196-1

1990 – 1999

Geschlechtliche Zeit – Geschlechtlicher Raum..

Die westliche Kultur ist geprägt von zwei Geschlechtsrollen (im Sinne von gender, hier kurz „Geschlechter“ genannt). Ein kurzer transkultureller Überblick zeigt, dass man in anderen Kulturen auch einmal drei oder vier Geschlechter kennt. Einmalig scheint jedoch der Fall von Amarete zu sein, wo insgesamt zehn Geschlechter unterschieden werden. Amarete ist ein Dorf Quechua-sprachiger Indios (campesinos) in den Hochanden Boliviens. Das Geschlecht der Menschen (wachu) hängt ab vom Geschlecht des Ackers, den sie besitzen. Das Geschlecht des Ackers resultiert aus einer sexuellen Symbolisierung von Zeit und Raum. Die Äcker haben in den meisten Fällen ein Doppelgeschlecht, so dass es unter den Menschen in Amarete mann-männliche Männer, mann-männliche Frauen, weib-weibliche Männer und Frauen, weib-männliche und mann-weibliche Männer und Frauen und einfach männliche Männer und Frauen gibt. Auch Ämter haben in Amarete ein Geschlecht, bei Übernahme eines geschlechtlichen Amtes muss das wachu-Geschlecht für die Dauer der Amtsausübung abgelegt werden.

©1999 Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg
E-Mail:
info@winter-verlag-hd.de
ISBN 3-8253-0916-9

Jeder Ort – ein heiliger Ort. Religion und Ritual in den Anden.

In der Welt der Anden ist die gesamte Umwelt heilig: Berge sind heilig, Quellen, Seen, der Boden unter den Füßen, die Wohnorte von Regen, Wind und Frost. Heilig ist auch die Opferstätte einer jeden Hütte, heilig ist jeder Ort, an dem ein Blitz einschlug, heilig sind Pässe, Felsen und Orte von illa, der Aura der Tiere. An allen diesen Orten hausen Gottheiten oder göttliche Kräfte.
Dieses Buch zeigt, wie Menschen in einer sakralen Umwelt leben, wie sie mit dieser allgegenwärtigen Sakralität umgehen, an ihr schuldig werden und sich von neuem versöhnen mit Umwelt, Natur und Welt der Götter.
Jeder Ort – ein heiliger Ort zeigt den Menschen in einer fest „geerdeten“, in Mutter Erde gegründeten diesseitigen Spiritualität und in einem alltäglich gelebten Dialog mit den Göttern.
Was Ina Rösing an spirituellen Zeugnissen, Ritualtexten und Gebeten zusammengestellt und mit eigenen Fotos dokumentiert hat, kann uns leise Mahnung und Anregung sein für unseren eigenen Umgang mit Natur und Transzendenz.

©1997 Benziger Verlag, Zürich und Düsseldorf
(vergriffen)
ISBN 3-545-34144-5

Tibetan Medicine – East meets West, West meets East.
Jürgen C. Aschoff, Ina Rösing (Herausgeber)

This book presents the major contributions to the symposium „Tibetan Medicine – East meets West, West meets East“, on 19th and 20th July 1996, at the University of Ulm, with the participation of eleven lecturers and 112 participants in the field.

The Tibetan world indeed possesses a set of specialised knowledge and practices called the “Science of Healing” (gso ba rig pa). Thus, it rightly deserves to be called medicine. Moreover, it is a scholarly medicine, because it is based on written texts. The Tibetan science of healing is clearly distinguished from other therapeutic recourses, whether commonly shared popular knowledge and practices, or diagnostic and healing procedures pertaining to specialists of astrology and divination, or of the religious domain: mediums, ritual practitioners, monks or high lamas.

Tibetan medicine is also rightly considered a traditional medicine, not so much in contrast to modern medicine, but because it highly values tradition for itself.

©1997 Fabri Verlag, Ulm
Telefax 0731-69717
ISBN 3-931997-04-9

Das Buch der sechsundzwanzig Beine.
Mit dem Rollstuhl in den Anden..

 

©1997 Quell Verlag, Stuttgart
ISBN 3-7918-2710-3

Rituales para Llamar la Lluvia.
Rituales Colectivos de la Región Kallawaya en los Andes Bolivianos.

En todos los rituales colectivos de los Kallawayas se trata de un relacionamiento ritual con la naturaleza. Este volumen, con la presentación de los rituales para llamar la lluvia, sirve de introducción al ritualismo colectivo. En una situación de sequía persistente, y, por tanto, con amenaza de hambruna, el ritualista organiza el ritual para llamar la lluvia, un ritual sumamente complejo y a menudo de varios días de curación, con la activa participación de la comunidad y de un gran número de ritualistas auxiliares.

En la investigación etnológica andina precedente todavía no se ha presentado detalladamente un ritual para llamar la lluvia. En este volumen se documenta cuatro de tales rituales, incluyendo todas las invocaciones y oraciones. Ina Rösing se puso en camino junto con los ritualistas de lluvia y llegó a los solitarios lagos de montaña, al “femenino” Titikán, al “masculino” Tìliakán y al “mellizo” Pachaqota; llegó a conocer, gracias a las minuciosas enseñanzas de los ritualistas principales de las comunidades, todo el ritualismo de lluvia de la región, y a partir de la gran variedad y complejidad de la tradición ritual obtuvo mediante el análisis un NUCLEO de dicho ritualismo de lluvia.

Traducción del alemán: Rafael Puente

©1996 Editorial “Amigos del Libro”, Cochabamba – La Paz/Bolivia
Telefax +591-4-411 51 28
ISBN 84-8370-227-4

El Rayo.
Amenaza y Vocación. Creencia y Ritual en los Andes Bolivianos.

Los tres estudios en este libro sobre el rayo en los Andes han surgido paralelamente a los tomos de la serie continuada Mundo Ankari por diferentes motivos y en diversas fechas. Su tema común es el rayo, una de las fuerzas “míticas” transpersonales más importantes de los Andes, uno de los númenes andinos más significativos. El haber sido alcanzado por el rayo – de hecho o como vivencia “mítica” – tiene fundamentalmente dos aspectos: es causa de enfermedad o signo de vocación. Según la religión y la cosmovisión en la región de los Kallawayas, ambos aspectos requieren de un tratamiento ritual intensivo.

Traducción del alemán: Helga Wiethüchter, María S. Cipolletti y José Antonio Rocha

©1996 UKAS, Asanger Verlag, Kröning
E-Mail: verlag@asanger.de
ISBN 3-930983-05-2

Dialogos con Divinidades de Cerros, Rayos, Manantiales y Lagos:
Oraciones Blancas Kallawayas.

 

Traducción del alemán: Rafael Puente

©1995 Hisbol, La Paz/Bolivien
Distribuidores: Editorial Los Amigos del Libro, La Paz/Bolivien
D.L.: 4-1-959-95

Ulmer Quechua-Lehren I: Aussprache und Orthographie: Regeln, Beispiele,
Übungen.
Mit Minimal-Grammatik und Aussprachekassette.

Das Buch führt anhand systematischer Beispiele und Tonkassette ein in die schwierige Aussprache des Quechua, wie es im Raum Cusco (Peru) und in Bolivien gesprochen wird. Das Buch behandelt außerdem die Quechua-Orthographie, gibt einen Überblick über die Quechua-Linguistik und eine systematische Kurzdarstellung der wichtigsten grammatikalischen Regeln. Für Anfänger und Fortgeschrittene des Quechua-Studiums.

©1995 Universität Ulm, Ulm
ISBN 3-930935-00-7

La Mesa Blanca Callawaya.
Contribución al Análsis. Observaciones Intraculturales y Transculturales.

Los Callawayas de los Andes bolivianos desde hace mucho tiempo son conocidos como curanderos y médicos itinerantes, que llegaban a muchas partes de Sudamérica. ina Rösing los ha visitado en su propio ambiente inhospitalario, ha vivido mucho tiempo con ellos y ha tratado, con mucho cuidado y consciente de su ser extranjera, de asercarse a allos y a su rica cultura que se nutre de muchas fuentes.
En 1990/91 se publicaron dos tomos de sus Estudios Callawayas. Estos tomos hablan de las curaciones rituales que se celebran de noche y que tienen como objeto la pena que se produce tras la muerte de un ser querido.
Con los tomos 3, 4 y 5 de Estudios Callawayas Ina Rösing presenta su segundo relato. Estos tomos tratan de la curación blanca, que es fundamental para todo el ritualismo Callawaya.

Traducción del alemán: Hans van den Berg

©1995 Editorial „Los Amigos del Libro“, Cochabamba – La Paz/Bolivien
Telefax +591-4-411 51 28
ISBN 84-8370-217-7

Zwiesprachen mit Gottheiten von Bergen, Blitzen, Quellen und Seen:
Weiße Kallawaya-Gebete

Die bisherige Kulturanthropologie des Andenraumes ist weitgehend stumm: Es redet zwar der Forscher, doch das Wort des so genannten Be-Forschten bleibt in der Regel ausgespart. Die Protagonisten des kulturanthropologischen Unternehmens sind jedoch die Menschen, die man mit Hilfe der Forschung zu verstehen versucht.

Entsprechend hat Ina Rösing in ihrer eigenen Andenforschung zur Kallawaya-Kultur der Hochanden Boliviens dem WORT der Protagonisten einen weiten Raum gegeben. Sie hat auch aufgezeigt, dass ganz grundsätzlich erst das Wort der Protagonisten selbst – und zwar die Alltagssprache ebenso wie das sakrale Wort, das Gebet – uns über bestimmte zentrale Inhalte der Kultur Auskunft geben kann.

Die Medizinmänner, welche die hier dokumentierten Gebete sprachen, sind als Mitautoren dieses Bandes namentlich genannt.

©1995 UKAS, Asanger Verlag, Kröning
E-Mail: verlag@asanger.de
ISBN 3-930983-00-1

La mesa blanca Callawaya.
Variaciones Locales y Curación del Susto.

Los Callawayas de los Andes bolivianos desde hace mucho tiempo son conocidos como curanderos y médicos itinerantes, que llegaban a muchas partes de Sudamérica. ina Rösing los ha visitado en su propio ambiente inhospitalario, ha vivido mucho tiempo con ellos y ha tratado, con mucho cuidado y consciente de su ser extranjera, de asercarse a allos y a su rica cultura que se nutre de muchas fuentes.
Con el presente tomo tres y los siguientes tomos cuatro y cinco, Ina Rösing presenta su segundo relato. Estos tomos tratan de la curación blanca, que es fundamental para toda la ritualística callawaya. En una curación blanca se trata de la compensación y del equilibrio de las fuerzas, de la aniquilación de la culpa collectiva y de la conciliación de los dioses y de los espíritus, de la pérdida del alma y de la recuperación de la misma; se trata de la “salud” en un sentido muy amplio y fundamental.

Traducción del alemán: Hans van den Berg

©1993 Editorial „Los Amigos del Libro“, Cochabamba – La Paz/Bolivien
Telefax +591-4-411 51 28
ISBN 84-8370-192-8

La Mesa Blanca Callawaya.
Una Introducción.

Los Callawayas de los Andes bolivianos desde hace mucho tiempo son conocidos como curanderos y médicos itinerantes, que llegaban a muchas partes de Sudamérica. ina Rösing los ha visitado en su propio ambiente inhospitalario, ha vivido mucho tiempo con ellos y ha tratado, con mucho cuidado y consciente de su ser extranjera, de asercarse a allos y a su rica cultura que se nutre de muchas fuentes.
Con el presente tomo tres y los siguientes tomos cuatro y cinco, Ina Rösing presenta su segundo relato. Estos tomos tratan de la curación blanca, que es fundamental para toda la ritualística callawaya. En una curación blanca se trata de la compensación y del equilibrio de las fuerzas, de la aniquilación de la culpa collectiva y de la conciliación de los dioses y de los espíritus, de la pérdida del alma y de la recuperación de la misma; se trata de la “salud” en un sentido muy amplio y fundamental.

Traducción del alemán: Hans van den Berg

©1992 Editorial „Los Amigos del Libro“, Cochabamba – La Paz/Bolivien
Telefax +591-4-411 51 28
ISBN 84-8370-192-8

Die Verbannung der Trauer (Llaki Wijch'una). Nächtliche Heilungsrituale in den Hochanden Boliviens.
Mundo Ankari Band 1 – UKAS Band 11

Seit Jahrhunderten schon betätigen sich die Kallawaya aus den Hochanden Boliviens in ganz Südamerika als reisende Heiler und Medizinmänner. Mit diesem Band legt Ina Rösing ihren ersten Bericht vor; er handelt von nächtlichen Heilungsritualen gegen Trauer – gegen die Trauer nach dem Verlust eines nahe stehenden Menschen, gegen die Trauer des Todes.

 

Irene, eine junge Frau, z. B. hat ihr erstes Kind verloren: In Handlung und Gebet verbannt der Medizinmann ihren Schmerz und ihre Trauer, indem er diese ausbläst, absaugt, abwischt, abwäscht, abreibt, linksverschnürt, zerreißt, ausspucken und versteinern lässt und schließlich in den reißenden Fluss wirft: llaki wijch'una heißt dieses Ritual, Verbannung der Trauer.

 

©1992 Zweitausendeins Frankfurt
erhältlich nur bei Asanger, Kröning,
E-Mail: verlag@asanger.de
ISBN 3-86150-251-8. 27,- €

Las Almas Nuevas del Mundo Callawaya.
Analisis de la Curación Ritual Callawaya para Vencer Penas y Tristezas.

Ya desde hace siglos los Callawayas de los Andes Bolivianos actuan en toda Sudamérica como curanderos y médicos viajeros. Ina Rösing los ha visitado en su inhóspito terruño, conviviendo y tratando de acercarse a ellos y a su ric cultura, originaria de muchas fuentes, cuidadosa y consciente de su propia foraneidad.
Con este volumen ella presenta su primer informe: se trata de rituales nocturnos de curación del luto – del dolor por la pérdida de un ser querido, del dolor de la muerte.

 

Traducción del alemán: Luis H. Antezana

 

©1991 Editorial „Los Amigos del Libro“, Cochabamba – La Paz/Bolivien
Telefax +591-4-411 51 28
ISBN 84-8370-183-9

Introducción al Mundo Callawaya.
Curación Ritual para Vencer Penas y Tristezas.

Ya desde hace siglos los Callawayas de los Andes Bolivianos actuan en toda Sudamérica como curanderos y médicos viajeros. Ina Rösing los ha visitado en su inhóspito terruño, conviviendo y tratando de acercarse a ellos y a su ric cultura, originaria de muchas fuentes, cuidadosa y consciente de su propia foraneidad.
Con este volumen ella presenta su primer informe: se trata de rituales nocturnos de curación del luto – del dolor por la pérdida de un ser querido, del dolor de la muerte.

 

Traducción del alemán: Luis H. Antezana

 

©1990 Editorial „Los Amigos del Libro“, Cochabamba – La Paz/Bolivien
Telefax +591-4-411 51 28
ISBN 84-8370-172-3

Der Blitz. Drohung und Berufung.
Glaube und Ritual in den Anden Boliviens.

Das Geschlagensein vom Blitz – ob faktisches Ereignis oder „mythisches“ Erleben – hat vor allem zwei Aspekte: Es ist Krankheitsursache und es ist Zeichen der Berufung. Beide Aspekte bedürfen nach der Religion und Weltsicht der Region der Kallawayas der eingehenden rituellen Behandlung.

©1990 Trickster Verlag, München
(vergriffen)
ISBN 3-923804-40-7